Es ist echt der Hammer, dem Jet-lag habe ich es zu verdanken, dass ich schon um 7.30uhr aufstehen kann. In meinem vorigen Rhythmus in Deutschland war das eher die Ausnahme! Um 8Uhr Fruehstuecke ich immer und dann kann der Tag beginnen!
Dienstag 30.03:
Am Dienstag habe ich, Quito etwas auf eigene Faust erkundet und die Verkehrsmittel getestet, eine aufregende Sache! Ich fuhr in den Stadtteil "Mariscal" mit dem Taxi und Lief dort einfach mal in alle Himmelsrichtungen. Dabei entdeckte ich die Uni und kam zum Eukaliptuswald, sah wie in Quito gebaut wird (foto schon gepostet) und wie sich Mittel- und Oberschichtviertel unterscheiden. Als ich genug gesehen hatte beschloss ich zu fragen in welche Richtung ich zum "Collegio Aeronautico" zu gehen hatte (das Collegio A. liegt sehr in der Naehe meiner jetzigen Behausung). Ich fand einen Wachmann (von denen es hier unzaehlige gibt) den ich mit meinem zuvor gut vorbereiteten Spanischen Satz ueberfiel ;). Er redete natuerlich mehr als ich verstand, jedoch war mir die Richtung in die er zeigte schon genug Information (Quito ist wie ein langer Schlauch zwischen Bergen, daher lohnte sich schon die Richtungsangabe). Ich lief eine weile, bis ich dann doch in einen Buss stieg, der mich bis zum Collegio A. brachte. Von da ab habe ich dann ca 30min nach dem Haus meiner Gastfamilie gesucht. Ein Chance meine Spanischkuenste weiter auszubauen. Ich hoffte nur noch vor einbruch der Dunkelheit am Haus anzukommen, da es hier bei Dunkelheit sehr gefaerlich werden kann. Gott sei Dank! Bis zum Abendessen hatte ich es dann geschafft ^^.
Mittwoch 31.03:
An diesem Tag gab es "Vanesca" eine Suppe, die hier nur um die Osterzeit gekocht wird. Auf den Strassen werden zur zeit alle Zutaten von den Strassenverkaeufern angeboten, so dass man nur einmal eine Strecke mit dem Auto zuruecklegen muesste und schon haette man alles um die Suppe zu kochen. Die Suppe ist mit 12 verschiedenen Bohnensorten. Vorher wusste ich garnicht, dass es so viele Bohnenarten gibt und fuer mich als Deutscher, war das Kauen ungewohnte Arbeit und eine unheimliche Leistung ^^.
Am Abend hatte ich dann noch eine Einladung bei den Povedas zum Kaffee. Ich wollte es ein zweites Mal auf meine Bussfahrkuenste ankommen lassen und lief bis zur "Av 6. de Dicienbre" stieg dort einfach in den naechsten Bus und vertraute darauf, das er mich bis fast an das andere Ende dieser langen Strasse bringen wuerde. Fehlanzeige, er bog schon nach wenigen Minuten in die "Inca" ab und ich bestellte mir doch wieder ein Taxi. Der Taxifahrer fragte mich woher ich kaeme und tippte gleich mal auf Franzose oder Hollaender ^^. Bei den Povedas Angekommen, musste ich mich bei einem Pfoertner anmelden. Wenig spaeter befand ich mich schon in der Kueche der Povedas an einem Tisch, gedeckt mit Miniatur-Geschirr, Minnigebaeck und Minnikuchen. Wie ich dann erfuhr hatte Veros kleine Schwester eingeladen und wir feierten einen Nicht-Geburtstag. Ich mag verrueckte Dinge und da bin ich bei den Ecuadorianern in guter Gesellschaft, da auch sie (wie ich erfuhr) gerne Verruecktes moegen. Das Kaffee-trinken war gut und hat auch in Miniatur gemundet! (Auf Facebook hat Vero ein paar Bilder online gestellt, fuer alle die gerne mal Das Miniaturkaffee-trinken sichten wollen).
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